Tänze und Feste
So tanzt Griechenland
Die Griechen feiern für ihr Leben gerne und Anlässe gibt es zur Genüge – seien es religiöse oder nationale Feste. Einen lebendigen Ausdruck findet die griechische Lebensfreude bei den Volkstänzen, die sich in den unterschiedlichen Altersklassen ungebrochener Beliebtheit erfreuen.
Griechische Tänze – Ausdruck eines Lebensgefühls
Der bekannteste griechische Volkstanz ist ohne Frage der Sirtaki. Er strahlt griechische Lebensfreude aus und sorgt auf Feierlichkeiten für das richtige Gemeinschaftsgefühl. Getanzt wird der Sirtaki, indem sich alle Beteiligten nebeneinander in einer Reihe aufstellen und ihre Arme über die Schultern des benachbarten Tänzers legen. Wer als Tourist einmal zu einem Sirtaki aufgefordert wird, sollte das Angebot annehmen. Die Schritte sind schnell gelernt und das Tanzen in der Gruppe sorgt für eine ausgelassene Stimmung, von der man ganz schnell mitgerissen wird. Getanzt wird in Griechenland im Übrigen sehr häufig – nicht immer muss ein großes Fest wie eine Hochzeit oder ein runder Geburtstag der Anlass sein. Manchmal reicht es bereits, wenn man in netter Runde zusammensitzt und sich zuvor leckeres griechisches Essen hat schmecken lassen.
Nationale Feste in Griechenland
Ein wichtiges nationales Fest, das die Griechen jedes Jahr aufs Neue begehen, ist der Ochi-Tag. Am 28. Oktober erinnern sich die Griechen daran, dass sie nicht auf ein von Mussolini gestelltes Ultimatum eingingen. Der italienische Diktator verlangte damals das Recht, dass griechisches Staatsgebiet von den europäischen Nationalsozialisten betreten und strategisch genutzt werden durfte. Für die Griechen kam das jedoch nicht infrage.
Aber nicht nur im Herbst feiern die Griechen ihre nationale Identität, auch im Frühjahr gibt es einen bedeutenden nationalen Feiertag, den Unabhängigkeitstag. Er findet jedes Jahr am 25. März statt und erinnert daran, dass die Griechen 1821 gegen die Osmanen rebellierten und auf die Gründung einer eigenständigen Republik hinwirkten.
